21.07.2023

Tarif & Sozialpartnerschaft
Konjunktur & Wirtschaft

Südwestmetall bezeichnet Tarifverträge zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften als „ein hohes Gut“

Barta: „Gerade im immer härter werdenden globalen Wettbewerb sind Tarifverträge ein Stabilitätsfaktor und auch ein Wettbewerbsvorteil.“

Zur Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung(IAB), dass die tarifliche Bindung in Deutschland immer mehr an Bedeutungverliert, erklärt Südwestmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Barta:

„Die Vereinbarung von Tarifverträgen zwischen Arbeitgeberverbänden undGewerkschaften ist ein hohes Gut. Gerade im immer härter werdenden globalenWettbewerb sind Tarifverträge ein Stabilitätsfaktor und auch einWettbewerbsvorteil. Schließlich sorgen sie für betrieblichen Frieden undverschaffen den Unternehmen verlässliche Kalkulations- und Planungssicherheit.Deshalb ist eine konstruktive Tarifpolitik, die wettbewerbsfähigeRahmenbedingungen unterstützt und die moderne Arbeitswelt tariflich abbildet,das nachhaltigste Mittel zur Stärkung der Tarifbindung. Tarifpolitik muss sicham wirtschaftlich Machbaren orientieren und die Produktivitätsentwicklung alsMesslatte in den Mittelpunkt rücken. Sie muss Komplexität reduzieren, anstattsie zu erhöhen. Das ist der Maßstab, den wir bei uns selbst anlegen - aber auchvon den Gewerkschaften einfordern.

Für uns gilt: Die Tarifautonomie ist ein kluges, funktionierendes System, dasvon hoher Beteiligung lebt. Aber die Bedingungen müssen für beide Seitenpassen, für Betriebe genauso wie für Beschäftigte. Es liegt einzig in der Handder Sozialpartner, für eine stärkere Attraktivität der Tarifverträge und damitder Tarifbindung zu sorgen."        

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