
Olschowski: „Wer Baden-Württemberg stark halten will, muss in die Fähigkeiten der Menschen investieren. Deshalb müssen wir Wissenschaft und Wirtschaft noch enger miteinander verzahnen - gerade in der Weiterbildung“
Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich rasant:Digitalisierung, Dekarbonisierung und der demografische Wandel erfordern einekontinuierliche Kompetenzentwicklung und innovative Lösungsansätze.Weiterbildung an Hochschulen bietet hierfür wertvolle Impulse und unterstütztUnternehmen dabei, ihre Mitarbeitenden gezielt auf die Herausforderungen derTransformation vorzubereiten. Beim „ZukunftsFest MACHEN 2.0: Vom Wissen zurWirkung“ kamen am Donnerstag rund 200 Teilnehmende aus Wirtschaft, Gesellschaftund Hochschulen in Stuttgart zusammen, um sich über neue Wege derZusammenarbeit und Qualifizierung auszutauschen.
„Wer Baden-Württemberg stark halten will, muss in die Fähigkeitender Menschen investieren“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski. „Deshalbmüssen wir Wissenschaft und Wirtschaft noch enger miteinander verzahnen -gerade in der Weiterbildung. Das ZukunftsFEST MACHEN 2.0 steht genau dafür. Diewissenschaftliche Weiterbildung schlägt eine entscheidende Brücke, indem sieaktuelle Erkenntnisse direkt zu den Beschäftigten in die Unternehmen bringt.Mit dem Netzwerk SÜDWISSEN stärken wir diesen Austausch im ganzen Land.Gemeinsam schaffen wir so dauerhafte Netzwerke, die unseren Innovations- undWirtschaftsstandort nachhaltig stärken.“
Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarktbeim Arbeitgeberverband Südwestmetall, erklärte: „Unternehmen brauchen heuteWeiterbildung, die wissenschaftliche Exzellenz mit unmittelbarer Praxisrelevanzverbindet. Das ZukunftsFest MACHEN 2.0 zeigt eindrucksvoll, wie Unternehmen undHochschulen gemeinsam passgenaue Weiterbildungsangebote entwickeln können, dieunmittelbar in betriebliche Prozesse wirken, Innovationskraft fördern undUnternehmen nachhaltig wettbewerbsfähig machen.“
Die Veranstaltung knüpfte an den erfolgreichen Auftakt desZukunftsFests im Jahr 2024 an und stellte die Frage in den Mittelpunkt, wie daserworbene Wissen aus der Weiterbildung wirksam in die unternehmerische undorganisationale Praxis überführt werden kann. Die Teilnehmenden erhieltenEinblicke in aktuelle Trends der berufsbegleitenden Weiterbildung anHochschulen und konnten konkrete Ansätze für die wirksame Kompetenzentwicklungihrer Mitarbeitenden mitnehmen.
Vor Ort konnte man die Geschäftsstelle SÜDWISSEN kennenlernen, diesich in vielen Bereichen für die Sichtbarkeit und das Matching vonWeiterbildungsangeboten der staatlichen Hochschulen in Baden-Württemberg und(neuen) Bedarfen der Unternehmen einsetzt. Alleine auf der Plattformsuedwissen.de finden sich über 1.000 Angebote.
Natascha Thoma-Widmann, Leiterin der Geschäftsstelle SÜDWISSEN,sagte: „Hochschulen stehen für Wissenschaftlichkeit und Qualität. Dabeireagiert Wissenschaftliche Weiterbildung auf gesellschaftliche, technologischeund wirtschaftliche Entwicklungen und gestaltet Transformation aktiv mit. Ichbin überzeugt, dass viele Teilnehmende des ZukunftsFest MACHEN 2.0 konkreteIdeen mitnehmen, wie hochschulische Weiterbildung Unternehmen für anstehendeHerausforderungen stärkt.“
Zudem wurden zahlreiche Best-Practice-Beispiele erfolgreicherKooperationen zwischen Unternehmen und Hochschulen vorgestellt. Dabei wurdedeutlich, dass besonders dort nachhaltige Wirkung entsteht, woWeiterbildungsangebote gemeinsam entwickelt und konsequent an den konkretenBedarfen der Unternehmen ausgerichtet werden.
Ein besonderes Merkmal der Veranstaltung war das konsequenteTandem-Format der Fachvorträge: Unternehmens- und Hochschulvertreterpräsentierten gemeinsam ihre Projekte und gewährten Einblicke in erfolgreicheKooperationen. Sie erläuterten, welche Faktoren zum Gelingen beitragen, welcheHerausforderungen typischerweise auftreten und wie diese partnerschaftlichbewältigt werden können.